Internationalisierung im unternehmensnahen Dienstleistungssektor

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Dienstleistungen werden handelsbeschränkende Eigenschaften zugeschrieben
wie beispielsweise hohe Erklärungsbedürftigkeit, geringe Standardisierbarkeit
und die Interaktion zwischen Erbringer und Empfänger. Ebenso lassen
die begrenzten Ressourcen in KMU ein niedriges Niveau an Handelsaktivitäten
im Dienstleistungssektor erwarten. Der Beitrag untersucht den Einfluss
dieser Faktoren auf die Internationalisierung im unternehmensnahen Dienstleistungssektor
auf der Basis von Experteninterviews. Danach führt der Aufwand
einer grenzüberschreitenden Geschäftsanbahnung und Informationsgewinnung,
in Kombination mit einer fehlenden strategischen Ausrichtung auf
das Ausland, zu negativen Rentabilitätserwartungen. Folglich unterbleibt die
Internationalisierung häufig. Der Aufwand steigt wegen länderspezifischen
Rahmenbedingungen (öffentlich und marktseitig). Eine handelsfreundliche
Ausgestaltung internationaler Rahmenbedingungen ist daher zu empfehlen.

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